Flieger, grüß’ mir die Sonne…Die Fliegermütze ist natürlich dabei

Die Fliegermütze hat, wie der Name es schon vermuten lässt, ihren Ursprung in der Fliegerei, genauer gesagt, bei den Piloten der ersten Flugapparate Mitte des 18. Jahrhunderts. Bereits Flugpioniere wie Otto Lilienthal und die Gebrüder Wright trugen Fliegermützen auf ihren Köpfen, um in der Luft vor den kalten Wind- und Luftströmen geschützt zu sein. Fliegermützen bestehen bis heute vor allem aus extrem wärmenden Materialien, wie Fell oder Schurwolle – oft in Verbindung mit einer tragenden Lederschicht. Sie haben zumeist eine runde Grundform mit flachem oder leicht gewölbtem Deckel auf dem Kopf. Links und rechts der Ohren sind dicke wärmende Ohrenklappen an die Mütze angearbeitet, die über Wangen und Kinn hinaus reichen. Am unteren Ende der Ohrenwärmer ist häufig auf beiden Seiten eine Kordel angearbeitet, die es dem Mützenträger erlauben, die Fliegermütze unter dem Kinn festzubinden.

Nicht nur für Luftikusse die ideale Mütze für einen warmen Kopf

Fliegermützen gibt es in vielen unterschiedlichen Macharten und Farben. Ihnen allen gemeinsam sind die gut vor Wind und Wetter schützenden Eigenschaften, weshalb sie heutzutage vor allem im Winter als Kopfbedeckung genutzt werden. Auch, wenn einem im Herbst der wind um die Ohren pfeift und es draußen ungemütlich ist kann eine Fliegermütze wohlige Wärme und Schutz vor kaltem Regen und Wind bieten. Fliegermützen gibt es für Herren und Damen gleichermaßen. Darüber hinaus ist diese Mützenart auch für Kinder der ideale Kopfschutz in den eher kühleren Jahreszeiten. Waren die aus Leder und Fell hergestellten Mützen früher beinahe ausschließlich mit Hilfe von Ziegen-, Kaninchen- oder auch Biberpelz hergestellt, so ist man heutzutage dazu übergegangen, Fleece und Kunstpelz für Fliegermützen zu nutzen. Gut für Mensch und Tier gleichermaßen. Beim Fliegen werden die Mützen im Zeitalter von Jumbojet und Hubschrauber natürlich nicht mehr genutzt, aber in einigen anderen Sportarten haben sich die Mützen als durchaus hilfreich erwiesen. Beispielsweise

  • beim Skifahren, vor allem beim Langlauf sind Fliegermützen ideale Kopfwärmer – auch auf längeren Strecken;
  • beim Bergsteigen, besonders in Gegenden, wo das ganze Jahr über auf den Gipfeln eisige Temperaturen und Schneefall herrschen und
  • beim Fahren von Oltimer Autos ohne Verdeck oder alternativ auch beim Fahren von Hundeschlitten beziehungsweise Pferdegespannen.

Aber auch, wenn man keine der vorab genannten Sportarten betreibt kann eine Fliegermütze eine äußerst kleidsame und schicke Angelegenheit sein.

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